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Zwei, die aus dem Bienenschwarm herausragen

22.10.2012 - 12:00:00

Zwei, die aus dem Bienenschwarm herausragen

Artur Höhl und Manfred Domes mit der Ehrenmitgliedschaft des Schullandheimwerks Unterfranken ausgezeichnet

Das zweite Rappershausen-Symposium des Schullandheimwerks Unterfranken (SWU) bot am vergangenen Wochenende den würdigen Rahmen, um mit Artur Höhl (Schonungen) und Manfred Domes (Bad Neustadt) zwei hochverdiente Gründungsmitglieder dieses Vereins zu ehren. Unterfrankens Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer, Schirmherr des Vereins, sprach im Schullandheim die Laudatio und übertrug ihnen die Ehrenmitgliedschaft des SWU.

Beinhofer verglich das SWU mit einem Bienenschwarm, bestehend aus vielen engagierten Mitgliedern und Mitarbeitern. Zweien davon wollte er für ihren „jahrzehntelangen, großartigen Einsatz“ danken und ihre Arbeit gebührend würdigen, nämlich Artur Höhl, einem Urgestein der Schullandheim-Bewegung, und Manfred Domes, ebenfalls ein Urgestein durch seine 40-jährige, ununterbrochene Tätigkeit als Schatzmeister des SWU.

Artur Höhl hatte den Gedanken des Schullandheims schon 15 Jahre praktiziert, bevor es den SWU überhaupt gab. Als dieser Verein schließlich 1972 gegründet wurde, übertrug man ihm logischerweise die Aufgabe des ersten Fachberaters. Denn er legte auch den pädagogischen Grundstein für das Schullandheim-Konzept: den Kindern Naturerfahrungen zu ermöglichen, ihre emotionale Entwicklung zu begleiten und losgelöst vom schulischen Alltag Neues zu wagen.

Diese Ideen verbreitete Höhl überall seit 1973 in seiner unterfränkischen Heimat. Und er setzte sich auch ein für die Gründung sieben weiterer Schullandheime in Unterfranken, zusätzlich zu dem ursprünglichen Schullandheim auf dem Bauersberg in der Rhön. Auch wenn sich die Idee des Schullandheims seither weiter entwickelt habe, sagte Beinhofer, lebe aber immer noch der Grundgedanke weiter, den Höhl von Anfang an gehabt habe.

Manfred Domes hat nach den Worten Beinhofers „den Blütenstaub für den Bienenschwarm“, nämlich das Geld verwaltet. Und das habe zeitweise ein Volumen von zwei bis drei Millionen Euro ausgemacht. Mit seinem Gespür für finanzielle Angelegenheiten und seiner Ordnungsliebe hatte Domes zugleich auch die Haushaltsführung der Schullandheime Bauersberg und Hobbach übernommen.

Transparent, lückenlos und ordnungsgemäß habe Domes sein Amt ausgeübt. Und wegen seiner großen Kompetenz habe man bei allen vom Vorstand geplanten Maßnahmen seine Einschätzung eingeholt. Dank seiner Umsicht konnten Baumaßnahmen in Hobbach, am Bauersberg und in Rappershausen verwirklicht werden. Mit seinem Wirken habe Domes alle im Verein enorm entlastet.

Quelle:
Mainpost
Ausgabe vom 22.10.2012

Ehrenmitgliedschaft: Regierungspräsident Paul Beinhofer (rechts) ehrte in Rappershausen bei der Feier zum 40. Jubiläum des Schullandheimwerks Unterfranken (SWU) mit Artur Höhl (Bildmitte) und Manfred Domes (links) auch zwei verdiente SWU-Mitglieder.

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