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Um Spessartbund und Naturschutz verdient

26.11.2000 - 12:00:00

Um Spessartbund und Naturschutz verdient

Am Montag, 27. November vollendet Albert Lippert, Rektor a. D. sein 75. Lebensjahr

Lippert wurde in Sailauf geboren, besuchte hier die Volksschule und anschließend das Gymnasium in Aschaffenburg. Als 17jähriger rief ihn der "Totale Krieg" an die Front. Nach kurzer Gefangenschaft kehrte er schwer kriegsbeschädigt heim und nahm im November 1945 sein Lehrstudium auf,1947 fand er seine erste Anstellung in Heigenbrücken im Spessart, das ihm zur zweiten Heimat wurde. 1956 wurde er Schulleiter, 1968 zum Rektor ernannt.

Weit über die Grenzen des Landkreises wurde der Name Albert Lippert durch seine Tätigkeit im Spessartbund hinausgetragen. Seine Arbeit als Hauptnaturschutzwart wurde 1972 mit der Staatsmedaille für Verdienste um Schutz, Gestaltung und Vermittlung einer gesunden Umwelt geehrt. Sein Naturschutzkonzept ist inzwischen Grundlage aller Wandervereine der Bundesrepublik geworden.

1972 zählte er zu den Gründungsmitgliedern des Schullandheimwerkes Unterfranken. Als Präsident und erster Vorsitzender des SWU gab er in seiner zehnjährigen Tätigkeit dem Schullandheimwerk Bayern Profil. Er gründete 1986 die Bayerische Akademie für Schullandheim-Pädagogik.

Lippert ist Landesnaturschutzwart und somit Mitglied im Landesnaturschutzbeirat und Landesplanungsbeirat. Er vertritt auch den Naturschutz im Landesschulbeirat. 1982 wurde er Verbandsfachwart für den Naturschutz im Verband der Deutschen Gebirgs- und Wandervereine. Hier wurde er auch für den Deutschen Naturschutzring tätig, so dass er 1972 Vorstandsmitglied im Deutschen Naturschutzring und 1976 zum Vizepräsident gewählt wurde. Hier ist er verantwortlich für Umwelterziehung und -bildung. Sein Projekt "Umwelterziehung im Kindergarten" ist beispielhaft. Seit 1995 gehört er dem Hauptausschuss für Umweltfragen an.

Quelle:
Mainpost
Ausgabe vom 26.11.2000

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