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Schüler sammeln 58.000 Euro für Schullandheime

09.03.2015 - 12:00:00

Schüler sammeln 58.000 Euro für Schullandheime

Regierungspräsident Beinhofer zeichnete engagierte Schulen aus – Fleißigste Sammler vom Vinzentinum

Jedes Jahr im Frühjahr sammeln Schülerinnen und Schüler aus Unterfranken für das Schullandheimwerk Unterfranken. Bei der Sammlung 2014 lag die Spendensumme am Ende bei rund 58.000 Euro, wie aus einer Pressemitteilung des Ordinariats Würzburg hervorgeht.

Die Schulen mit den besten Sammlungsergebnissen wurden am vergangenen Mittwoch bei einer Feierstunde in der Katholischen Volksschule Vinzentinum geehrt. Die Gastgeber hatten gleich doppelt Grund zur Freude: Sie waren sowohl im Schulamtsbezirk Würzburg-Stadt als auch bei den Volksschulen im Regierungsbezirk Unterfranken unter den Besten.

Durch das Sammeln hätten die Schüler auch Eigenverantwortung übernommen, betonte Domdekan Prälat Günter Putz, Schulreferent der Diözese Würzburg.

„Eigentlich seid Ihr alle Sieger“, sagte Regierungspräsident Paul Beinhofer, Schirmherr des Schullandheimwerks Unterfranken, und betonte: „Es ist wichtig, dass sich Schüler für das Schullandheim starkmachen.“ In Unterfranken gebe es acht Schullandheime, „und wir kämpfen dafür, dass sie erhalten bleiben“. Dafür brauche es aber auch Menschen, die sich engagieren. Die Sammlung sei wieder „ein tolles Ergebnis“.

An zwei Beispielen erklärte Beinhofer den Kindern und Jugendlichen, wofür das gesammelte Geld verwendet wird. So sei etwa im Schullandheim Hobbach bei Eschau (Lkr. Aschaffenburg) für 40.000 Euro ein umweltfreundliches Blockheizkraftwerk eingebaut worden: „Es gibt warmes Wasser, und im Winter müssen die Schüler nicht frieren.“ Im Schullandheim Bauersberg in der Rhön wiederum sei ein neues MINT-Labor eingerichtet worden. „Es geht darum, spielerisch Dinge zu erfahren. Vielleicht entwickeln in diesem Labor Mädchen Freude an der Technik“, sagte Beinhofer. „Ich wünsche Euch allen einen schönen Aufenthalt im Schullandheim.“

Das Sammeln für andere sei einer der Wesenszüge der Kirche, sagte Prälat Putz. Durch die Sammlungen hätten die Schüler geholfen, die Landschulheime zu tragen, und hätten damit Eigenverantwortung übernommen.

Jochen Heilmann, Vorsitzender des Schullandheimwerks Unterfranken, hob die Vorzüge der Schullandheime hervor: „Jedes Schullandheim hat einen Raum für Unterricht – aber keiner merkt, dass er Unterricht hat. Man lernt, Rücksicht zu nehmen, hilfsbereit zu sein und Regeln einzuhalten.“ Er dankte Beinhofer für die Unterstützung durch die Regierung von Unterfranken. Die Schüler ermunterte er, auch andere zum Sammeln anzustiften. „Es gibt immer wieder Dinge, die Geld kosten.“

Prämierte Schulen

Urkunden überreichte Beinhofer Urkunden an die Schulen, die am besten gesammelt hatten. Im Schulamtsbezirk Würzburg-Stadt kam die Katholische Volksschule Vinzentinum auf den ersten Platz, gefolgt von der Max-Dauthendey-Grundschule und der Goethe-Kepler-Grundschule.

Im Regierungsbezirk Unterfranken belegte bei den Volksschulen die Grundschule Nordheim (Landkreis Rhön-Grabfeld) den ersten Platz, gefolgt von der Grundschule Randersacker und der Katholischen Volksschule Vinzentinum Würzburg.

Weiterhin wurden ausgezeichnet die Staatliche Realschule Schonungen, das Friedrich-List-Gymnasium Gemünden und in der Kategorie Förderschulen die Julius-Kardinal-Döpfner-Schule in Schweinfurt. Die Sieger im Regierungsbezirk erhielten zusätzlich jeweils einen Gutschein über 50 Euro.

Quelle:
Mainpost
Ausgabe vom 09.03.2015

Geehrt: Die Schulen mit dem besten Sammelergebnis für das Schullandheimwerk Unterfranken. Als Schirmherr würdigte Regierungspräsident Paul Beinhofer (letzte Reihe Mitte) das Engagement der unterfränkischen Schüler für die Schullandheime.

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