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Im Schullandheim nachhaltig, praxisnah und in Gemeinschaft lernen

09.10.2018 - 12:00:00

Im Schullandheim nachhaltig, praxisnah und in Gemeinschaft lernen

In Hobbach wurden die Spitzenreiter der jährlichen Sammlung für das Schullandheimwerk ausgezeichnet.

(Hobbach) Rund 150 Schülerinnen und Schüler aus sieben unterfränkischen Schulen sorgten am Dienstagmittag in zwei Feierstunden für beste Laune und verbreiteten ansteckende Fröhlichkeit. In der Turnhalle des Schullandheims Hobbach hatte das Schullandheimwerk Unterfranken e.V. mit dem unterfränkischen Regierungspräsidenten Paul Beinhofer die aktivsten und erfolgreichsten Klassen der Grund- und Mittelschulen, der Realschulen, der Gymnasien und der Förderschulen eingeladen, die eine Woche lang Geld für die Schullandheime gesammelt hatten. Damit wird der eingetragene Verein weiterhin finanziell die Arbeit in den sieben unterfränkischen Schullandheimen unterstützen, in denen Kindern und Jugendlichen seit Jahrzehnten nachhaltiges und praxisnahes Lernen in Gemeinschaft ermöglicht wird.

In den knapp zwei Stunden kam nie Langeweile auf, weil die Mädchen und Jungen zwischen sieben und 18 Jahren aus den erfolgreichen Schulen mit ihren Beiträgen für beste Unterhaltung sorgten. Das begann mit den fetzigen Rhythmen der Bigband des Wirsberg-Gymnasiums Würzburg, setzte sich u.a. mit den neun Kindern der Bläserklasse Mönchberg mit ihren drei erfrischenden Beiträgen fort und endete noch längst nicht mit der Grundschule Markt Einersheim und den 15 Schülerinnen und Schülern aus den dritten und vierten Klassen, die mutig und witzig mit Tafeln und Songs eine Woche im Schullandheim Revue passieren ließen. Den stimmungsvollen Schlusspunkt setzten erneut die gut 30 Drittklässler aus Mönchberg, als sie unter der Leitung von Moni Staudter und Katharina Seus in Tanz und Lieder das Motto „Es wird gut“ zelebrierten.

Auch die Redner hoben hervor, dass man die Schullandheime neu erfinden müsste, wenn es sie nicht schon seit vielen Jahrzehnten gäbe. Landrat Jens Marco Scherf lobte die grenzüberschreitende Zusammenarbeit am Untermain, die sich im Hobbacher Schullandheim spiegele, das Eigentum des Landkreises Aschaffenburg ist und im Landkreis Miltenberg liegt. Regierungspräsident Beinhofer, seit 18 Jahren Schirmherr des Schullandheimwerks, gab bekannt, dass auch heuer wieder rund 50.000 Euro von den Schulen in Unterfranken gesammelt worden seien. Gut jede dritte Schule nimmt aktuell an dieser Sammlung teil, was Beinhofer mit den Worten kommentierte: „Das ist gut, aber da ist noch Luft nach oben.“ Er lobt die Einrichtung in Hobbach ausdrücklich mit dem angeschlossenen Umweltzentrum, dem Öko-Labor, dem Waldlehrpfad und den Biotopen. Heute habe das Schullandheim als 1. stationäre Wasserschule in Unterfranken eine ganz besondere Bedeutung. Er wies aber auch auf die anderen unterfränkischen Schullandheime hin, von denen jedes seinen ganz besonderen Schwerpunkt und sein unverwechselbares Profil habe. Mit dem gesammelten Geld werden dringend nötige Arbeiten und neue Projekte ermöglicht. In Hobbach müssen z.B. etliche Fenster ausgetauscht werden.

Für seine langjährige engagierte Schirmherrschaft wurde der Regierungspräsident am Ende der Veranstaltung von Jochen Heilmann, dem 1. Vorsitzenden des Schullandheimwerks Unterfranken e.V., nach einstimmigem Beschluss der Mitglieder mit der Ehrenmitgliedschaft ausgezeichnet. Heilmann wies noch darauf hin, dass die diesjährige Sammlung vom 12. bis zum 18.November durchgeführt wird, und hofft, wie auch der neue Ehrenpräsident, dass dann vor allem bei den Realschulen und den Gymnasien die Zahl der beteiligten Schulen noch zunimmt.

Text und Fotos: Heinz Linduschka

Die erfolgreichsten Schulen bei der Schullandheimsammlung, die vom Regierungspräsidenten geehrt wurden:

Grundschulen: Steinfeld, Himmelstadt, Hellmitzheimer Bucht Markteinersheim

Mittelschulen: Dalberg-Mittelschule Aschaffenburg

Förderschulen:

Realschulen: Volkach

Gymnasien: Wirsberg Gymnasium Würzburg

Die erfolgreichsten Schulen im Bezirk Unterfranken waren die Grundschule Steinfeld, die Grundschule Himmelstadt und die Grundschule Hellmitzheimer Bucht / Markteinersheim.

Der 1. Vorsitzende des Schullandheimwerkes Unterfranken e.V. (SWU) Jochen Heilmann überreichte Regierungspräsidenten Dr. Paul Beinhofer die Urkunde für die Ehrenmitgliedschaft nach 18-jähriger engagierter Schirmherrschaft.

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