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25 Jahre Roland-Eller-Umweltzentrum im SLH Hobbach

14.10.2017 - 12:00:00

25 Jahre Roland-Eller-Umweltzentrum im Schullandheim Hobbach
Festakt zum Jubiläum im Rahmen des 16. Hobbach-Symposiums

Hermann Bürgin, Leiter des Umweltzentrums, skizzierte auf unterhaltsame Weise Entstehung und Entwicklung des Roland-Eller-Umweltzentrums. Landrat Prof. Dr. Ulrich Reuter (Aschaffenburg) sagte in seinem Grußwort weiterhin seine Unterstützung für das SLH Hobbach zu. Martin Rotheneicher, Landesvorsitzender BSHW, beglückwünschte das Umweltzentrum für seine langjährige erfolgreiche Arbeit.
Alt-Landrat Roland Eller war maßgeblich an der Einrichtung des Umweltzentrums beteiligt. (Foto: Martin Barlick)

 

„Das Schullandheim Hobbach mit dem Roland-Eller-Umweltzentrum ist heute eine Institution, die im gesamten Regierungsbezirk und – darüber hinaus – in ganz Bayern hoch angesehen und geschätzt ist."

(Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer)

Festlicher musikalischer Rahmen: Sing- und Musikschule Aschaffenburg
(Leitung Martin Barlick und Stephan Claas)

Regierungspräsident und Schirmherr des SWU: Dr. Paul Beinhofer hielt die Festansprache. (Fotos: Heilmann, SWU)

Seit nunmehr 25 Jahren werden im Roland-Eller-Umweltzentrum des Schullandheims Hobbach sehr erfolgreich Bildungsmodule zum Erlebnis und Verständnis der Umwelt durchgeführt – eine seit jeher gültige Pädagogik des Lernens mit „Kopf-Herz-Hand“.

Junge Menschen erschließen sich in Zeiten der „Social Media“, ausgestattet mit Handy und Laptop oder Tablet, die Phänomene dieser Welt über digitale Suchmaschinen. Viele Umwelterfahrungen stammen nur noch aus zweiter Hand.

Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer, Schirmherr des SWU, mahnte alle an Erziehung und Unterricht Beteiligten, heute mehr denn je darauf zu achten, dass Primärerfahrungen bei unserer jungen Generation nicht zu kurz kommen, damit diese sich ihre Umwelt aktiv erschließen und so einen Blick für Details und auf die kleinen Wunder dieser Welt gewinnen und bewahren können.

Er bescheinigte den Bildungsmodulen, die den Schulklassen in Hobbach angeboten werden, ein hohes Maß von Lebensnähe und Motivation zu entdeckendem, nachhaltig wirksamem Lernen. Themengebunden würden Lernanlässe aufgegriffen, Umweltphänomene hinterfragt und die Schülerinnen und Schüler bei ihren Erkundungen, Besichtigungen oder Befragungen zur aktiven Erschließung ihrer Umwelt unterstützt.

Besonders bei der Ausarbeitung und Konkretisierung der sieben Halbtagsmodule aus der Wasserschule haben sich das Roland-Eller-Umweltzentrum und das Schullandheim Hobbach einen Namen gemacht. Sehr erfolgreich laufe auch seit 3 Jahren das Bildungsprojekt „Vom Wert der Dinge oder wie die Dinge entstehen“.

Für dieses Projekt hat der Freistaat Bayern der Umweltstation in den letzten drei Jahren Fördermittel von knapp 42.000 € gewährt.

Mit dem Thema „Faszination Vögel“ seines 16. Symposiums beweise das SWU, seine zielgerichtete Pädagogik: Fokussierung der Aufmerksamkeit auf wesentliche Organismen unserer Umwelt und der didaktische Weg „Spielen-Forschen-Schützen“.

Dr. Paul Beinhofer fasste die Arbeit des Roland-Eller-Umweltzentrums im Schullandheim Hobbach folgendermaßen zusammen:
„Das Schullandheim Hobbach mit dem Roland-Eller-Umweltzentrum ist heute eine Institution, die im gesamten Regierungsbezirk und – darüber hinaus – in ganz Bayern hoch angesehen und geschätzt ist. Dafür darf ich allen, die auf diesem langen Weg einen aktiven Beitrag geleistet haben, meinen herzlichen Dank aussprechen.

Sie unterstützen in unverzichtbarer Weise Bildung im umfassenden Sinne, wie sie heute von der Gesellschaft verlangt wird und die gesellschaftliche Entwicklung positiv beeinflusst. Ich wünsche Ihnen und dem gesamten Schullandheimwerk Unterfranken weiterhin ein so gutes und im Sinne unserer Kinder und Jugendlichen so erfolgreiches Wirken.“

„Man liebt nur, was man kennt, und man schützt nur, was man liebt.“

(Verhaltensforscher Konrad Lorenz)

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