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Bestes Sammelergebnis kommt aus Ostheim

26.02.2008 - 12:00:00

Bestes Sammelergebnis kommt aus Ostheim

Grundschulkinder trugen 925 Euro für das Schullandheimwerk zusammen

(pa) Drei Schulen im Landkreis Rhön-Grabfeld wurden für das beste Ergebnis bei der Sammlung für Schullandheime in der Verbandsschule Unsleben-Wollbach ausgezeichnet. Die Verantwortlichen bedankten sich bei den Schülern, Lehrern, der Schulleitung und nicht zuletzt den Spendern, die zum guten Ergebnis beigetragen haben.

Die Kinder der Grundschule Ostheim haben bei der Sammlung den stolzen Betrag von 925 Euro zusammengetragen. Rektor Erich Schmitt durfte dafür mit einigen Schülern eine Urkunde und einen Gutschein über 50 Euro von Manfred Domes, Schatzmeister des Schullandheimwerks Unterfranken (SWU), entgegennehmen. Die Urkunde ist unterzeichnet vom Schirmherren des SWU, Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer, und dem Vorsitzenden Rudolf Gampl.

Rund 70 Prozent der Volksschulen im Landkreis Rhön-Grabfeld hatten sich an dieser Sammlung im vergangenen Jahr beteiligt, wobei die Volksschule Bastheim den zweiten Platz und die Volksschule Nordheim den dritten Platz belegten. Dies wurde ebenfalls mit einer Urkunde honoriert. Schulleiterin Brigitte Rösch kam für diese Ehrung mit ein paar Schülern aus dem Besengau und Rektor Hermann Leicht nahm mit einigen Kindern aus Nordheim an dieser Feierstunde teil.

Die Schulleiterin der Volksschule Unsleben-Wollbach, Gabriele Wustmann, begrüßte die Gäste, die zu dieser kleinen Feierstunde eigens nach Wollbach gekommen waren. Die Ansprechpartnerin für Schullandheimfragen im Schulbezirk Rhön-Grabfeld ist Irene Baumeister, die an der Schule Wollbach unterrichtet. Sie hob hervor, dass das Zusammenleben im Schullandheim das gegenseitige Verstehen und Kennenlernen zwischen Schülern und Lehrern und Schüler untereinander fördere.

Schullandheime haben in Bayern eine lange Tradition, so Baumeister. Sie sind ein Gemeinschaftswerk, an dem Schüler, Eltern und Lehrer mitwirken. In Bayern stehen heute 39 Heime zur Verfügung, davon acht in Unterfranken und drei im Landkreis Rhön-Grabfeld – auf dem Bauersberg bei Bischofsheim mit dem Schwerpunkt Geologie, Geografie und Sternkunde, in Rappershausen mit dem Fokus auf Radsport und gesunde Ernährung und an der Thüringer Hütte mit Blick auf alternative Energien.

Schullandheime haben didaktische und pädagogische Motive. Im Mittelpunkt steht das projektorientierte und fächerübergreifende Lernen innerhalb der Gruppe. Der Aufenthalt von Schulklassen dient der Verwirklichung des Erziehungs- und Bildungsauftrags der Schule, wusste Irene Baumeister zu berichten.

Schulrätin Ruth Krauß sprach den Schülerinnen und Schülern ein Kompliment für ihre hervorragenden Sammelergebnisse aus, die dazu beitragen, dass die Schullandheime erhalten bleiben. Schatzmeister Manfred Domes gab einen kurzen Einblick, wie sich die Spenden verteilen. Das SWU führt seit 1973 Sammlungen durch und seitdem wurden 3,5 Millionen Euro von den Kindern zusammengetragen. Im letzten Jahr waren es 102 000 Euro, davon 9000 Euro im Schulamtsbereich Rhön-Grabfeld.

Die Dr.-Alfred-Hauser-Förderschule in Ostheim wurde im vergangenen Herbst sogar als Schule mit dem besten Sammelergebnis in ganz Unterfranken ausgezeichnet, sagte Domes rückblickend (wir berichteten). Viel Geld müsse in Zuschüsse für Schullandheimaufenthalte, in Fortbildungsmaßnahmen der Lehrkräfte, in den jährlich erscheinenden Schullandheim-Report und nicht zuletzt in die pädagogische Ausstattung der Heime investiert werden. „Die Sammlungen sind daher von elementarer Bedeutung für das SWU.“ Er forderte die Anwesenden auf, bei der Sammlung in diesem März die Sammler wieder kräftig zu unterstützen und lobte die Schüler für ihr Engagement.

Quelle:
Mainpost
Ausgabe vom 26.02.2008

Für ihre hervorragende Unterstützung des Schullandheimwerks Unterfranken durch das Sammeln von Geldspenden wurden die Grundschulen in Bastheim, Nordheim und Ostheim ausgezeichnet.

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