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Bastheimer waren die Besten

14.03.2014 - 12:00:00

Bastheimer waren die Besten

Sammlung fürs Schullandheimwerk: 5.105 Euro kamen im Landkreis zusammen

In der Aula der Grundschule Nordheim wurden die drei Schulen aus dem Schulamtsbezirk Rhön-Grabfeld geehrt, die bei der Sammlung der unterfränkischen Volksschulen für das Schullandheimwerk mit den besten Ergebnissen aufwarten konnten. Spitzenreiter war dieses Mal die Grundschule Besengau, gefolgt von den Grundschulen Ostheim und Nordheim.

Egon Bauß, der Rektor der Nordheimer Schule, freute sich, dass auch sein Amtsvorgänger Hermann Leicht der Feier beiwohnen konnte. Der pensionierte Schulleiter, der viele Jahre Ansprechpartner für Schullandheimfragen im Schulamtsbezirk war, ist heute noch häufig im Schullandheim Thüringer Hütte tätig. Die Schullandheimaufenthalte waren Leicht schon als junger Lehrer ein Anliegen, wie er den Kindern erzählte. So gelang es ihm in seinen Dienstjahren an der Bastheimer Schule und dann auch später an der Nordheimer Einrichtung, diese Gemeinschaftsunternehmung fest zu etablieren.

Dass ein Schullandheimaufenthalt eine tolle Sache ist, vermittelte auch Irene Baumeister, Ansprechpartnerin für Schullandheimfragen im hiesigen Schulamtsbezirk, den Kindern. Sie stellte das Schullandheim als außerschulischen Lernort dar, wo man viel lernen und erleben und sich auch besser kennenlernen könne. 36 solcher Einrichtungen gibt es in Bayern, davon acht in Unterfranken. Im Landkreis Rhön-Grabfeld gibt es drei: die Thüringer Hütte mit Schwerpunkt alternative Energien, Sinnespark und Franziskusweg, den Bauersberg mit Schwerpunkt Geologie, Geografie, Sternenkunde und Wasser sowie Rappershausen mit Schwerpunkt Radsport und gesunde Ernährung.

An der letztjährigen Sammlung für das Schullandheimwerk haben sich 55 Prozent der Volksschulen im Landkreis beteiligt, insgesamt sind 5.105 Euro für den guten Zweck zusammengekommen. Die drei nun als Sammlungsbeste ausgezeichneten Schulen gehören – gemessen an ihren Schülerzahlen – schon seit Jahren zu den eifrigsten Sammlern im Landkreis und lieferten sich auch dieses Jahr wieder ein Kopf-an-Kopf-Rennen. In Relation zu ihrer Schülerzahl brachte es die Volksschule Besengau auf das beste Ergebnis mit dem stolzen Betrag von 583 Euro, das sind 7,39 Euro pro Schüler. Zweiter wurde die Grundschule Ostheim mit 862 Euro, was einem Betrag von 6,59 Euro pro Schulkind entspricht, und die Grundschule Nordheim ist mit 428 Euro und somit 6,49 Euro pro Schüler Dritte im Bunde.

Durch die Schulsammlung tragen Schüler, Eltern, Großeltern, Verwandte und Bekannte dazu bei, dass die Aufenthaltskosten im Schullandheim erschwinglich bleiben. Zudem finden Teile des Erlöses Verwendung für den Bauunterhalt und die Ausstattung der Häuser, wie Baumeister informierte. Sie übergab mit Hermann Leicht die von Regierungspräsident Paul Beinhofer und dem Vorsitzenden des Schullandheimwerkes Unterfranken Jochen Heilmann, unterzeichneten Urkunden an die Vertreter der Schulen: Ines Senf (Bastheim), Nordheims Rektor Egon Bauß, Gabriele Haid und Jutta Leipold (beide Ostheim) sowie die Klassensprecher. Die Bastheimer bekamen zudem einen 50-Euro-Gutschein, der beim nächsten Schullandheimaufenthalt eingelöst werden kann. Die nächste Sammlung findet übrigens vom 24. bis 30. März statt.

Die Volksschule Nordheim als Gastgeber hatte rund um die Ehrung eine schöne Feierstunde organisiert. Die Grundschüler hatten Lieder und Gedichte einstudiert, und es gab auch noch ein kleines Bühnenstück.

Quelle:
Mainpost
Ausgabe vom 14.03.2014

Schüler sammelten eifrig fürs Schullandheimwerk Unterfranken: Irene Baumeister (Dritte von links) und Hermann Leicht (links) übergaben die Urkunden des Unterfränkischen Schullandheimwerks für die drei sammelfreudigsten Volksschulen in Rhön-Grabfeld, die Schulen Besengau, Ostheim und Nordheim, an die Vertreter der drei Schulleitungen und die Klassensprecher.

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