Tolles provenzalisches Wochenende in Bischofsheim

23.07.2008 - 12:00:00

Tolles provenzalisches Wochenende in Bischofsheim

Vive le jumelage! Es lebe die Partnerschaft!

Manduel und Bischofsheim blicken auf ein tolles provenzalisches Wochenende zurück. Die gemeinsame Organisation und Durchführung dieser Veranstaltung wurde zum Erfolgsmodell. Fortsetzung folgt sicherlich. Möglicherweise bei einem Gegenbesuch in Manduel.

Musik, Tanz und Kulinarisches aus der Provence

Als die Manduelois gegen Freitagnachmittag ankamen sah der eine oder die andere durchaus etwas müde aus. Kein Wunder ob der langen Reise. Doch nach einem hervorragenden Mitaggessen im Schullandheim Bauersberg und etwas Erholung danach war die Müdigkeit wie weggeblasen. Bei der offiziellen Begrüßung im Rahmen des Freitagskonzertes am Marktplatz - es spielte die Trachtenkapelle Unterweißenbrunn - wirbelten die Tänzerinnen und Tänzer nämlich derart, dass es eine wahre Pracht war. Und das war nur ein kleiner Vorgeschmack auf das, was noch kommen sollte. Nach dem Sektempfang im Gasthof "Zur Rhönlust" ging es weiter mit provenzalischen Tänzen bis in den späten Abend. Untergebracht waren die französischen Gäste übrigens zum Teil im Schullandheim und zum Teil in Gastfamilien. An dieser Stelle gilt besonderer Dank dem Schullandheim, den Gastfamilien und der Rhönlust.

Den Stier auf die Hörner genommen

Sehr gut besucht war die nächste Darbietung am Samstagvormittag aus dem Marktplatz. Die Leichtfüßigkeit insbesondere der Tänzerinnen hatte es den Besuchern angetan. Unverkennbar, dass eine Ballettausbildung die Grundlage dafür war. Die Musikanten spielten mal so ganz locker und lässig, zwei Instrumente gleichzeitig: Flöte und Trommel. Als ob's gar nichts wäre. Teufelskerle, diese Tambourinaires. Nach einer Stunde Musik und Tanz stellte sich auch langsam der Hunger ein. Ein provenzalisches Menü mit Stierragout als Hauptgericht galt es vorzubereiten. Doch Essen und Provence, das geht nicht einfach so schnell, schnell! Zunächst kommt der Aperitif. Da gab's Cassis (Likör aus der schwarzen Johannisbeere) und Pastis (ein Anisschnaps, der mit Wasser verdünnt getrunken wird), dazu Olivenbrötchen. In der ungezwungenen, lockeren Atmosphäre im Pfarrgarten bei angenehmen Temperaturen und trockener Witterung genau richtig zum Start. Mit Honigmelone und Carthagene, eine Art alkoholischer Traubenmost, begann das Festmenü. Zum äußerst schmackhaften Stierragout wurde Camargue-Reis gereicht. Als Nachtisch gab's Ziegenkäse mit Feigenmarmelade. Mit Nektarinen endete schließlich der Gaumenschmaus fruchtig nach sage und schreibe rund drei Stunden. Das sollte man sich öfter mal gönnen!

Ohne Fleiß kein Preis

Schon am Vortag hatte das KeK mit Präsidentin Tanja Seile das Kardinal-Döpfner-Haus entsprechend eingerichtet und eingedeckt. Das war eine echte Augenweide. Deutsche und französische Fähnchen schmückten die Tische und sorgten für ein freundliches Ambiente. Küchenchef und Präsident des Komitees aus Manduel, Jean-Jaques Dezavelle, war bereits ab 8.00 Uhr im Einsatz. Merci, maitre.

Gute Stimmung trotz Regen beim Petanque

Das sehr durchwachsene Wetter hätte uns beim Petanque-Turnier fast einen Strich durch die Rechnung gemacht. Der guten Stimmung am VfR-Platz tat dies aber keinen Abbruch. Später leistete auch die Sonne noch ihren Beitrag. Überflüssig zu erwähnen, dass die französische Mannschaft, bestehend aus Tambourinaires und Tänzerinnen, gewann. Ist ja auch gewissermaßen ihr Nationalsport.

Kloster Kreuzberg und Adieu

Den Sonntagsgottesdienst in der Klosterkirche am Kreuzberg bereicherten unsere französischen Gäste und führten anschließend vor begeistertem Publikum auf dem Kirchvorplatz ihre Tänze auf. Ob zum Abschied leise Servus oder aber Adieu gesagt wurde, ist nicht bekannt. Schade, dass dieses tolle Wochenende schon vorbei war!

Merci, les Manduelois! Danke für dieses wunderbare Wochenende!
Vive le jumelage! Es lebe die Partnerschaft!

Quelle:

Pressemitteilung - Tourist-Info  Bischofsheim
vom 23.07.2008

Zurück