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21.10.2008 - 12:00:00
Wasserschule Unterfranken im Schullandheim Bauersberg eröffnet
Bischofsheim (lab) „Wasser erleben – Nachhaltigkeit lernen“. Unter diesem Motto stand am Freitagnachmittag die Eröffnung der zweiten stationären „Wasserschule Unterfranken“ im Schullandheim Bauersberg bei Bischofsheim (Lkr. Rhön-Grabfeld).
An zahlreichen Stationen, darunter auch einem eigenen „Wasserhaus“, können von nun an die jungen Gäste des Schullandheims experimentieren, spielen, entdecken und dabei eine Menge lernen über das Lebensmittel Nummer eins. Einen „pädagogischen Meilenstein“ für das Schullandheim nannte Rudolf Gampl, der erste Vorsitzende des Schullandheimwerks Unterfranken e.V., die Wasserschule.
„Ohne Wasser lebt nichts“
Die Wasserschule Unterfranken ist ein Teil der Aktion Grundwasserschutz der Regierung von Unterfranken, das Kinder sensibilisieren soll für die Bedeutung des Wassers und die Notwendigkeit, achtsam damit umzugehen. Das Verständnis für die Zusammenhänge in der Natur soll gefördert und Möglichkeiten für umweltbewusstes Verhalten sollen aufgezeigt werden, so erläuterte Regierungspräsident Paul Beinhofer in seiner Eröffnungsrede. Denn: „Ohne Wasser wächst nichts und ohne Wasser lebt nichts.“ Dazu stellt die Regierung von Unterfranken Unterrichtsmaterialien zur Verfügung, die in der Schule Verwendung finden, etwa innerhalb einer Projektwoche.
Noch viel intensiver allerdings können sich Kinder in einer stationären Wasserschule auseinandersetzen mit Themen wie Wasserkreislauf, Fließgewässer, Wasserversorgung, Abwasserentsorgung und Grundwasserschutz, denn hier findet eine sehr unmittelbare Begegnung mit dem Wasser statt. Im Schullandheim Bauersberg etwa führt eine Station der Wasserschule an den benachbarten Schwarzbach. Anstelle von Grußworten sprachen bei der Enthüllung eines Brunnens vor dem Gebäude der Wasserschule die Ehrengäste Wünsche aus. So wünschte sich Paul Beinhofer, dass Unterfranken nie auf dem Trockenen sitzt, weil junge Leute mit Wasser sorgsam umgehen. Udo Baumann, in doppelter Funktion als Bürgermeister von Bischofsheim wie als Vertreter des Landrats erschienen, Prof. Roland Baumhauer vom Institut für Geographie der Universität Würzburg, Rudolf Suttner, der Landesvorsitzende des bayerischen Schullandheimwerks und Rudolf Schreiber als Vertreter von „pro natur“ schlossen sich mit guten Wünschen für die Wasserschule an.
Quelle:
Zeitungsartikel aus dem Schweinfurter Tagblatt
vom 20.10.2008
Rudolf Gampl (links), Vorsitzender des Schullandheimwerks, und Unterfrankens Regierungspräsident Paul Beinhofer enthüllten am Freitagnachmittag den Brunnen vor dem Hauptgebäude der neuen Wasserschule Unterfranken bei Bischofsheim (Lkr. Rhön-Grabfeld).