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28.02.2009 - 12:00:00
Theorie, Versuche und Exkursionen standen auf dem Stundenplan
(me) Im Oktober 2008 wurde die Wasserschule Unterfranken im Schullandheim Bauersberg eingeweiht. Das Schullandheim Bauersberg bietet Lehrern mit ihren Klassen die Möglichkeit, im Rahmen einer Projektwoche in die Welt des Wasser zu reisen und sich zu „Wasser-Experten“ ausbilden zu lassen. Das Thema „Wasser“ stand daher im Mittelpunkt einer Lehrerfortbildung.
Die Leitung hatten Klaus Grübel, Lehrer an der Frieden-Volksschule Schweinfurt und Mitglied im Arbeitskreis Geologie und Geografie sowie die Leiterin des Studienhauses am Bauersberg, Nicole Hofmann, und Rüdiger Stäblein, ebenfalls Lehrer in Schweinfurt. 24 Lehrer aus den drei Regierungsbezirken Unterfranken, Oberfranken und Schwaben waren zu dieser Fortbildung in die Rhön gekommen.
Die Teilnehmer wurden mit allen Bausteinen der Wasserschule vertraut gemacht. Ziel war es, dass sie einen Schullandheimaufenthalt am Bauersberg vorbereiten und planen. Daneben konnten sich geografisch und geologisch interessierte Lehrkräfte tiefer in die Thematik einarbeiten, indem sie die hervorragende Ausstattung des Studienhauses nutzten. In Kleingruppen wurden fachlich bezogene Arbeitsweisen geschult und in Kurzexkursionen umgesetzt. Experimente und Versuche zum Thema Wasser, Boden, Wetter, Orientierung, Vulkanismus und Geologie der Rhön, Wald, Sterne und Planeten standen auf dem Lehrplan.
Zusammen erarbeiteten die Lehrer die Module „Motivation“, „Wasserkreislauf“, „Lebensraum Wasser“, „Wasserversorgung und Grundwasserschutz“.
Vertieft wurden die Themen in den Exkursionen zum Basaltbruch und Braunkohlestollen mit Rothsee, einer Exkursion durch das Schwarzbachtal über die Teufelsmühle zum Holzberghof und zum Wasserwerk und der Kläranlage der Stadt Bischofsheim.
Hier gilt der Dank dem Wasserwart Frank Gerken und dem Klärwart Florian Kessler. „Die Stadt Bischofsheim unterstützt uns, wo sie nur kann“, sagte Grübel. Alle Teilnehmer hatten an den zweieinhalb Tagen die Möglichkeit, alle Module kennenzulernen und selbst zu erproben.
Am Ende der Fortbildung ging es dann darum, einen Wochenplan für den Schullandheimaufenthalt zu erstellen. „Die Teilnehmer sollen mit einem fertigen Konzept nach Hause gehen“, so Grübel. Die Wasserschule sei so vielseitig, dass Grundschullehrer, genauso wie Lehrer der Haupt- und Realschulen und der Gymnasien bis hin zur Oberstufe wertvolle Anregungen und Informationen für einen Schullandheimaufenthalt sowie den eigenen Unterricht mitnehmen können. Die Fortbildung sollte möglichst viele Informationen und Ideen vermitteln, wie ein Schullandheimaufenthalt aussehen könnte. Einige dieser Ideen könnten jedoch auch ohne großen Aufwand in den regulären Unterricht einfließen.
Quelle:
Zeitungsartikel aus der Mainpost
vom 28.02.2009
An der Wasserschule im Schullandheim Bauersberg fand eine Fortbildung für Lehrer statt. Das Bild zeigt ein Gruppe beim Grundwassermodell, links vorne der Leiter der Fortbildung, Klaus Grübel, und links hinten die Leiterin des Studienhauses am Bauersberg, Nicole Hofmann.