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20.09.2007 - 12:00:00
BISCHOFSHEIM (me). Das Schullandheimwerk Unterfranken hat auf dem Gelände des Schullandheimes Bauersberg eine großzügige Spielplatzanlage errichtet. Die futuristisch wirkende Kletteranlage "Elektra", mit unzähligen Funktionen wie "Meteor", "Satelittenkreisel", "Komet" und "Sternenstraße" ausgestattet ist, ist ganz auf den pädagogischen Schwerpunkt des Schullandheimes zugeschnitten.
Elemente wie "Supernova", "Spica" und "Spinnerbowl" sollen die Schüler anregen mit ihren Bewegungen und dem Körperschwerpunkt zu experimentieren. Wie viel Spaß das Ganze macht und welch starkes Gemeinschaftserlebnis die Spielanlage bringt, stellten die Fünftklässler des Johann-Philipp-von-Schönborn-Gymnasiums aus Münnerstadt gleich einmal unter Beweis.
Der Vorsitzende des Schullandheimwerks Unterfranken, Rudolf Gampl, und die Vorstandsmitglieder freuten sich über die lautstarke Begeisterung der Schüler. So ging die offizielle Übergabe kurzweilig und ohne große Reden über die Bühne.
Das Schullandheim Bauersberg ist mit der Spielanlage um eine weitere Attraktion reicher. "Uns war es wichtig für die Altersstufen von 10 bis 12 Jahre eine Anlage zu schaffen", erklärte Gampl. Die fünften und sechsten Klassen seien die häufigsten Gäste im Schullandheim, so dass eine Anlage mit Schaukeltieren und Rutsche nicht angebracht gewesen wäre.
42.000 Euro hat der futuristische Spielplatz gekostet. Gut die Hälfte der Kosten haben die Schüler selbst bei den Schullandheim-Sammlungen in ihren Familien und im persönlichen Umfeld gesammelt. Die andere Hälfte zahlte das Kultusministerium Bayern für das Schullandheim.
Herzstück er Anlage ist das Klettergerüst "Elektra", das mit unzähligen Einzelfunktionen ausgestattet ist und sich wie ein kleines Kunstwerk den Gästen präsentiert. Ganz auf den pädagogischen Schwerpunkt des Hauses zugeschnitten, der neben Geographie und Geologie sich aud der Sternenkunde verschrieben hat, können eine Vielzahl an Teilbereichen von den Kindern bespielt werden.
Begleitend zur Kletteranlage findet man unter anderem die "Supernova". Dieses freistehende Spielgerät besteht aus einem kreisförmigen, schräg gestellten Ring, der von den Kindern in Bewegung gesetzt wird. Die Supernova bietet vielen Kindern gleichzeitig Platz und regt zu neuen aktiven körperlichen Spielen an. Fröhliches Kinderlachen bestätigte die hohe Attraktivität und Akzeptanz dieses Gerätes.
Eingebettet in einen Fallschutz aus 96 Tonnen gewaschenem Kies können diese Spielgeräte unbedenklich bespielt und ausprobiert werden. Harmonisch fügt sich die Anlage aus wetterfestem feuerverzinkten Stahl in das Gesamtbild am Bauersberg ein.
Quelle:
Zeitungsartikel aus der Rhön- und Saalepost
vom 20. September 2007
Die Vorstandschaft des Schullandheimwerk Unterfranken, Schatzmeister Manfred Domes, Vorsitzender Rudolf Gampl, stellvertretender Vorsitzender Steffen Braum waren mit Bürgermeister Udo Baumann einer Meinung: die neue Spielanlage am Bauersberg ist eine hervorragende Attraktion.