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17.08.2008 - 12:00:00
Otto Wirth besuchte das Zeltlager des Stadtjugendrings am Bauersberg
Der Stadtjugendring Schweinfurt führt seit über 50 Jahren in den Sommerferien im Schullandheim am Bauersberg in der Rhön Sommerfreizeiten für Kinder zwischen neun und 13 Jahren aus Stadt und Landkreis Schweinfurt durch. Auch in diesem Jahr waren die Schweinfurter wieder am Bauersberg, und wie es die Tradition will, wurden sie von Bürgermeister Otto Wirth besucht.
Begleitet wurde Wirth von einer Delegation des Stadtjugendrings Schweinfurt (SJR) mit Vorsitzender Marlies Denecke und den Vorstandsmitgliedern Thomas Klopf und Björn Hub. Denecke dankte dem Bürgermeister, dass er mit seinem Besuch die Arbeit des SJR unterstütze. Wirth hob im Gegenzug die gute Zusammenarbeit zwischen Stadt und Stadtjugendring hervor. Den Betreuern dankte Wirth für ihr großes Engagement. Mit Zuschüssen unterstütze die Stadt speziell das Zeltlager, denn viele Eltern könnten sich einen Urlaub mit ihren Kindern nicht mehr leisten, da ermögliche der Stadtjugendring den Kindern eine Erholungszeit.
Sport, Basteln, Tanzen
Kinder unterschiedlicher Schulrichtungen und gesellschaftlicher Schichten, so Wirth, kommen in den Ferien zusammen, lernen sich kennen und erleben Gemeinschaft. Es werde miteinander gegessen, aufgeräumt und die Freizeit verbracht, und das alles unter fachlicher pädagogischer Anleitung.
Wie üblich hatte der Bürgermeister den Kindern etwas mitgebracht. In diesem Jahr war es ein großes Eis, das mit großer Begeisterung verspeist wurde. Die Betreuer, allen voran Günther Ullrich, Leiter des Zeltlagers, nutzten die Gelegenheit, um mit Bürgermeister Otto Wirth ins Gespräch zu kommen, ihm einige Anliegen des Stadtjugendrings zu unterbreiten. So müssen die Zelte nach dem Zeltlager wieder getrocknet werden, was im vorigen Jahr die Feuerwehr Schweinfurt übernommen hat.
Wirth ließ sich über das Gelände führen und über das tägliche Programm informieren. Am Vormittag finden Eignungsgruppen statt, in denen die Kinder je nach Interesse tätig sind. Viele treiben Sport, das Angebot reicht von Fußball über Hockey, Basketball, Volleyball bis hin zu Baseball. Es gibt Bastelangebote wie Bändchenknüpfen, Perlenfädeln, Mosaiklegen oder Gipsmasken gießen. Außerdem gibt es eine Lagerzeitung, Tänze werden einstudiert. Der Nachmittag bietet Angebote für die ganze Gruppe. Etwa Wanderungen und Ausflüge, Naturerlebnisse wie eine Bachüberquerung oder Spiele wie eine „Mr. X Tour“ durch Bischofsheim.
Zwei Durchgänge
Betreut wurden die Kinder in diesem Jahr von Günther Ullrich, Anja Heinelt, Andreas Hoffelner, Markus Reimer, Sabine May, Phillip Hoffelner, Matthias Ruhl und Saskia Peter. Zwei Durchgänge hatte der Stadtjugendring diesmal angeboten. Im ersten Lager waren es 52 Kinder,17 Mädchen und 35 Jungen, im zweiten 39 Kinder, 13 Mädchen und 26 Jungen. Das erste Zeltlager des Stadtjugendrings am Bauersberg fand im Juli 1951 statt, damals gab es noch getrennte Durchgänge für Jungen und Mädchen. Im Jahr 1980 gab es das erste gemischte Zeltlager. Vor einigen Jahren wurde die Dauer des Lagers von zwei Wochen auf eine Woche reduziert. In diesem Jahr fanden zum ersten Mal zwei einwöchige Durchgänge statt, allerdings gab es die Möglichkeit, für zwei Wochen zu buchen, was zwölf Kinder in Anspruch genommen haben.
Quelle:
Zeitungsartikel aus dem Schweinfurter Tagblatt
vom 17.08.2008
Bürgermeister Otto Wirth hat das Zeltlager des Stadtjugendrings Schweinfurt (SJR) am Bauersberg besucht. Das Bild zeigt ihn und SJR-Vorsitzende Marlies Denecke inmitten der Kinder und Betreuer.