Auf den Spuren der alten Rittersleute

Verlauf:

Schullandheim – Hobbach – Unteraulenbach – Wildenstein – Geißhöhe – alter Bahnhof Wintersbach – Schullandheim


Länge: 12 km, 5 Stunden

Markierungen:

Grünes Dreieck (Unteraulenbach – Wildenstein)
Roter Querstrich (bis Geißhöhe)
Rotes Kreuz (bis Neuhammer, alter Bahnhof)

Tourenbeschreibung:

Die Wanderung beginnt hinter dem Schullandheim auf dem ehemaligen Bahndamm der Elsavatalbahn in Richtung Hobbach. Wir durchwandern Hobbach südwärts auf der ruhigen Dorfstraße, die außerhalb des Dorfes als geteerte Nebenstaße uns nach Unteraulenbach führt. Bei trockener Witterung kann man dieses Stück auch entlang der Elsava in der Talaue wandern. Am Eingang von Unteraulenbach stoßen wir auf eine Gaststätte, hinter der unser Wanderweg nach links abbiegt mit der Markierung “Grünes Dreieck“. Zuerst geht es durch ein Seitental, dann nach 1200 m mit zwei Serpentinen rechts den Hang hoch und bald stehen wir vor der Ringmauer der Ruine Wildenstein. Im Herbst können wir bei unserer Erkundung in der Ruine vielleicht eßbare Kastanien finden. Es stehen ein paar Maronibäume drinnen! Wir verlassen die Ruinenanlage in östliche Richtung mit dem Zeichen “Roter Querstrich“, das uns auf sanft ansteigendem Weg zur Geißhöhe bringt. Auf halbem Weg treffen wir auf einen alten Grenzstein, einen sogenannten “Dreimärker“. Der Abstieg von der Geißhöhe beginnt in der Haarnadelkurve, die unterhalb der Gaststätte einen Parkplatz umrundet. Wenn wir den Wald verlassen haben, befinden wir uns oberhalb des Wintersbacher Ortsteil Neuhammer. Nach einigen Schritten entlang des Dammbaches treffen wir auf den Platz des ehemaligen Bahnhofes von Wintersbach. Von hier finden wir auf dem Bahndamm schnell zurück zum Ausgangspunkt.

Wissenswertes:

Wildenstein, ehemalige Burganlage der Grafen von Rieneck, staufischer Stil, erstmals 1266 erwähnt, bekämpft von Kurmainz, mehrmals zerstört, unterhalb der Ruine ein Weiler gleichen Namens.

Geißhöhe, Weiler, höchstgelegene Siedlung des Spessarts (520m), die Anzahl der Höfe darf nach altem Recht nicht vermehrt werden, bei klarem Wetter weite Fernsicht, besonders vom Ludwig Keller Turm.

Anmerkungen:

Zu Wildenstein siehe “Der Fähnrich Andres“ in “Der Höllenturm“ von P. Schreck und

K.-H. Bachmann, Hrsg.: Heimat- und Geschichtsverein Heimbuchtenthal e. V. 1980, Seite: 86 ff

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